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(artgerechte Hundebeschäftigung nicht nur für Retriever)

Die Aufgaben orientieren sich an der Jagdpraxis, es wird aber nicht Jagd auf Enten oder Hasen gemacht, sondern auf Dummys. Es muss also kein Tier leiden oder gar sterben, um dem Hund eine artgerechte Beschäftigung zu bieten. Und da es sich nicht um eine echte Jagd handelt, dürfen hier die Aufgaben auf Grund des sportlichen Anspruches abgewandelt und vermischt werden.

Wir unterscheiden 3 Disziplinen:

1.  die Markierung, bei der der Hund den Vorgang mehr oder weniger beobachten kann und sich die Fallstelle merkt.

2. die Suche, bei der der Hund selbständig ein Gebiet absucht, weil weder der Mensch noch der Hund wissen, wo genau die erlegten Stücke liegen.

3. das Einweisen, wenn zwar der Mensch weiß, wo etwas zu finden ist, der Hund aber nicht.

Lind-art:

a) Mitgeschöpflichkeit: 
Team-Partnerschaft  (im Team sind die Erfolgschancen auch bei der Jagd erheblich höher)

b) artgerechte Hundehaltung:
Jagen (und Apportieren der Beute) sind angeborene Fähigkeiten

c) Kreativität: 
Möglichkeiten der Variationen sind nahezu unerschöpflich

Anforderungen an den Hund:

Standruhe* (Steadyness): ruhiges, aber gespanntes Warten ohne Bellen, Winseln oder anderes störendes Verhalten, Merkfähigkeit (Memory, es werden zuerst viele Enten geschossen, bevor die Hunde zum Einsatz kommen),  weiches Maul (Wild ist zum Verzehr gedacht, sollte deshalb unversehrt sein, Dummys gehen leicht kaputt, für „hartmäulige“ Hunde müsste man noch geeignete Dummys erfinden), Sozialisation* (oft arbeiten mehrere Teams zusammen), Arbeitsfreude*, Verausgabungsbereitschaft*, Führigkeit* Wasserfreudigkeit (für Dummyarbeit nicht unbedingt erforderlich)

* (werden in TB gefördert!)

All diese Fähigkeiten stellt der Hund dem Menschen zur Verfügung, der Mensch schafft im Gegenzug (Jagd-)Situationen, in denen der Hund sich bewähren und seine Fähigkeiten entfalten kann.