Team-sport / Team-dance

Team-sport:   Die beiden Sportarten Team-sport und Team-dance, zusammen-
gefasst unter dem Begriff Team-work, sind aus Prof. Ekard Linds Spiel- und Motivationslehre entstanden.

Das in Team-balance Erlernte wird nahtlos und im gleichen Sinne weiter geführt.

Bekenntnis zum Spiel: In Stufe 1 Team-sport ist bei der Prüfung ein kurzes Spiel erlaubt. Mos dürfen mitgeführt werden, müssen aber verdeckt getragen werden.

Die wichtigsten Kriterien bei Team-sport sind: Verzicht auf Automation und
stereotype Ausführung zu Gunsten eines Rahmenprogramms, das von Turnier zu Turnier neu komponiert wird.

Lediglich die Zulassungsprüfung ist einheitlich. Eine einheitliche Zulassungsprüfung ist erforderlich, um einen allgemeinen Leistungsstandard in jeder Stufe und an jedem Ort zu garantieren.


Team-dance:  Team-dance ist eine ebenso faszinierende wie anspruchsvolle neue Sportart. Team-dance bietet jedem, der kreativ und in Verbindung mit Musik und Rhythmus Hundesport betreiben möchte, unbegrenzte Entfaltungsmöglichkeiten. In Team-dance erfährt die Mensch-Hund-Harmonie durch das Hinzutreten des Mediums Musik eine weitere Steigerung.

Dass Musik auch beim Hund Emotionen auslöst, ja sogar, dass der Hund ein rhythmisches Gefühl mitbringt, das hat Prof. Ekard Lind inzwischen zahlreichen Hundeführern bei ihren ersten Versuchen überzeugend vermittelt.

Üben bleibt Spielen! Auch der Tanz wird bei E. Lind aus dem Spiel entwickelt. Im Hinblick auf Abwechslung und Anpassung hat der Tanz viel zu bieten. Variabilität und Vielfalt stehen den Lebensanforderungen bekanntlich näher als Stereotypie und Automation.

Anders als beispielsweise in der Klassischen Unterordnung, wo gleichförmige Wiederholung und Automation den Prüfungs- und Turnierablauf bestimmen, wird im Tanz in jedem Takt eine neue Anpassung gefordert. Und dies von Stück zu Stück anders. Deswegen darf auch die Kommunikation (Blickkontakt, verbale Kommunikation) während der gesamten Aufführung nicht abreißen.

Jeder Tanz wird so zu einer eigenen, individuellen und einmaligen Vorführung, die in Punkto Vielfalt und Übungsreichtum das Vielfache einer Unterordnung bietet.

Künstlerischer Ausdruck ist hierbei höher zu bewerten als Akrobatik und technische Perfektion.

Üben bleibt spielen!